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Diascanner

Diascanner werden für das Scannen von Dias benutzt. Sie durchleuchten
die Dias und tasten dabei die Helligkeits- und Farbwerte ab. Die
Abtastung kann zeilenweise erfolgen oder auch mit einem Bildsensor.

Wichtig ist die Qualität der Diascanner, die sich in der Bildauflösung
und der Farbtiefe zeigt. Während die Bildauflösung entscheidend ist für
das Auflösungsvermögen von zwei dicht nebeneinander liegenden
Bildpunkten, entscheidet die Farbtiefe darüber, wie viel Farben ein
solcher Scanner unterscheiden kann. Was die Bildauflösung betrifft, so
gibt es Diascanner mit 2.000 dpi, 3.000 dpi und 4.000 dpi, also Punkte
pro Inch. Ein Inch hat 2,54 cm, das bedeutet, dass Diascanner pro
Zentimeter zwischen 800 Punkte und 1.600 Punkte auflösen.

Bei der Farbtiefe kommt auch einige zusammen. Meistens werden Dias mit
eine Farbtiefe von 24 Bit gescannt, das sind jeweils 8 Bit für die
Farben Rot, Grün und Blau. 8 Bit entsprechen 256 Farbunterschieden pro
Farbe. Zusammen für alle drei Farben ergibt das über 16 Millionen
Farbunterschiede.

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